Das Wort zum Sonntag

Der Sommer ist da, ich bin guter Dinge und bereit für ordentlich Output. Deshalb habe ich mir überlegt eine Reihe zu starten, die da heißen soll: Das Wort zum Sonntag. (Das kam überraschend).

Aber keine Sorge – das Wort zum Sonntag hat nichts mit dem Wort zum Sonntag zu tun, das wir früher befürchten mussten, wenn wir mal wieder unser Zimmer nicht aufgeräumt oder unsere Hände mit Edding beschmiert hatten. Ganz im Gegenteil.

In dieser Reihe soll es darum gehen, sich ein bisschen mit sich selbst zu beschäftigen, zu reflektieren und sich im besten Fall im Nachhinein besser zu fühlen, als vorher. Dazu braucht man 3 Dinge: einen Stift, einen Zettel / Notizbuch und ein paar Minuten Ruhe. Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon selbst aufgefallen. Es ist unglaublich befreiend, Dinge aufzuschreiben. Sei es eine Einkaufs- oder To-Do-Liste, um Platz für die wichtigen Dinge im Kopf zu schaffen, oder Tagebucheinträge, um Erlebnisse festzuhalten, oder (wie ich es gern mache) Wünsche und Pläne, damit sie real und leichter realisierbar werden. Nicht zuletzt bringt das Schreiben Struktur in wirre Gedanken und macht uns produktiv.

Ich werde, soweit möglich jeden Sonntag einen kleinen Anreiz, eine Frage, eine Aufgabe oder ähnliches posten und jeder, der sich selbst etwas Gutes tun möchte, ist eingeladen, mitzumachen.

Auf geht’s!

WZS #1 – Was habe ich gelernt?

Fangen wir mit etwas ganz einfachem an. Heute überlegen wir uns, was wir in der vergangenen Woche gelernt haben. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein. Vielleicht ist etwas passiert, das sich einfach nur schlecht angefühlt hat. Die Kunst besteht darin, eine Lehre draus zu ziehen. Ich habe beispielsweise gelernt, dass ich am Ball bleiben muss, weil manche Dinge (oder fast alles…) nicht beim ersten Anlauf klappen.

Wenn man die Woche Revue passieren lässt, gibt es jeden Tag etwas, das man mitnimmt, etwas, das einem im Hinterkopf bleibt und auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet. Man muss es nur annehmen.

Allerdings gibt es auch ganz simple Lernerfolge, die man verzeichnen kann. Ich habe mir diese Woche mal den kostenlosen Online-Marketing-Kurs von Google näher angeschaut und ein paar der Lektionen absolviert. Et Voilà! Ich bin schlauer als vorher.

Es lohnt sich also mal gründlich über die Woche nachzudenken. Mir persönlich geht es viel besser, wenn ich mir vor Augen führe, welche Fortschritte ich in allen möglichen Bereichen meines Lebens gemacht habe.

Fordern wir uns mal selbst heraus: Finden wir 5 Dinge, die wir in der letzten Woche gelernt haben? Auch, wenn es am Ende nur 1 oder 2 kleine Lehren sind, dürft ihr natürlich gern in den Kommentaren damit angeben! 😉

Einen schönen Sommer-Sonntag!

Lilli

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2 Gedanken zu “Das Wort zum Sonntag

  1. gloriamonique schreibt:

    Wenn man gerade für seine Prüfungen lernt, sind fünf Dinge ganz schnell aufgezählt 😀 aber abseits davon: Was, wenn man sich fünf Punkte vornimmt, aber keine fünf zusammenbekommt? Vielleicht hatte man eine ganz besonders langweilige Woche oder war krank und hat nur im Bett gelegen?
    Ich finde an sich Reflexionen über sich und die Dinge, die man gemacht hat, gut. Und es ist eine schöne Idee, dass du andere dazu ermuntern möchtest, das auch zu tun. Mit einer bestimmten Zahlvorgabe wird jedoch ein gewisser Druck aufgebaut. Wenn man das Ziel nicht erreicht, kann der (unterbewusste) Eindruck entstehen, nicht gut genug zu sein.
    Und ein bisschen erinnert es an eine Schulaufgabe dadurch.
    Nur so als Anregung für den nächsten Sonntag 😉

    Liken

    • spiritlilli schreibt:

      Hallo gloriamonique! Vielen Dank für deine Anregung! Na klar, es kommen nicht bei jedem 5 Dinge zusammen und davon sollte man sich auf keinen Fall entmutigen lassen. Wie schon im Beitrag gesagt, selbst 1 oder 2 kleine Dinge, machen einen Unterschied 🙂 Die Herausforderung soll darin bestehen, etwas anders über seinen Alltag nachzudenken und den Blickwinkel zu wechseln. Um dein Beispiel aufzugreifen: Jemand, der die Woche über krank im Bett lag, könnte gelernt haben, dass ein paar Tage Bettruhe genau das Richtige waren, oder dass er in Zukunft ein bisschen besser auf seine Gesundheit Acht gegen möchte. Das sind wie gesagt nur Beispiele, aber ich hoffe, es verdeutlicht meinen Ansatz.
      Einen schönen Tag wünsche ich dir!

      Gefällt 1 Person

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