Gedanken einer Arbeitslosen

Ich freue mich hochgradig!

Die nächste Zeit wird spannend, denn ich habe mich mit dem guten Fräulein Schwarz verbündet und wir haben zusammen eine kleine Blogreihe auf die Beine gestellt, die in den nächsten Wochen veröffentlicht wird. Das Ganze besteht aus 3 Interviews zu jeweils einem spezifischen Thema. Meine Antworten könnt ihr auf dem Blog von dem Fräulein anschauen und ich veröffentliche ihre Antworten hier. Anschauen. Richtig. Denn der „Witz“ an dem Interview wird sein, dass wir möglichst in Bildform antworten.

Warum so umständlich? Nun ja, Wiebke (so heißt das Fräulein im echten Leben) und ich haben uns 2015 bei unserem gemeinsamen Praktikum in der kestnergesellschaft Hannover, einem Kunstverein und Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst kennengelernt. Wir sind also nicht nur beide leidenschaftliche Blogbetreiber, sondern auch Kreativ-Fans. Gewöhnliches und Ungewöhnliches gilt es auf besondere Art und Weise zu präsentieren. Selbstverständlich also, dass wir aus unseren Interviews einen Hingucker (im wahrsten Sinne) machen.

Heute verraten wir, wie es ist, in den Mittzwanzigern arbeitslos zu sein. Oder arbeitsuchend. Jacke wie Hose, oder?


Hallo ich bin Wiebke. 26. Arbeitslos. Während ich diese Zeilen schreibe liege ich auf dem Sofa. Klischee bestätigt. Ich bin arbeitslos, nicht weil ich muss, sondern weil ich es mir so ausgesucht habe. Teilweise zumindest. Wenn du die Wahl hast zwischen Pest und Cholera, was wählst du dann? Na gegen Cholera bin ich immerhin geimpft. Ich habe meinen Job in einer Werbeagentur freiwillig aufgegeben, weil mich vor allem das Zwischenmenschliche (kaum vorhandene) sehr gestört hat. Am Ende bin ich jeden Tag mit Kopfschmerzen ins Büro und auch mit Kopfschmerzen wieder nach Hause gegangen. Gleichzeitig wurde ich 6 Wochen vor meinem offiziell letzten Tag freundlich hinaus komplimentiert. Aber was soll’s? Wo Wertvorstellungen von Geld und Moral so weit auseinander driften, da möchte ich sowieso nicht arbeiten. Von meinem ersten Arbeitslosengeld habe ich mir Sushi gekauft. Das ist für mich Luxus.

Ich hasse es, dass sich alles nur ums Geld dreht. Über meine Steuerrückerststattung habe ich mich natürlich trotzdem gefreut. Zur Zeit versuche ich freiberuflich zu arbeiten – mit Texten und Social Media und ein bisschen was mit Sterben, Tod und Bestattung. Dafür habe ich einen Faible. Ich gebe es zu. Ob das funktionieren wird, weiß ich noch nicht, aber ich würde es bereuen, wenn ich es nicht ausprobieren würde.

Warum bist du arbeitslos?

Warum-bist-du-arbeitslos

 

Wie fühlst du dich?

https://media.giphy.com/media/10M0Klc2gAH7eo/giphy.gif

 

Wenn du dir keine Sorgen um Geld oder deine Rente machen müsstest: Was würdest du den ganzen Tag lang machen?

https://media.giphy.com/media/Np2GL6goulbDG/giphy.gif

 

Wie geht dein direktes Umfeld mit deiner Situation um?

Wie-reagiert-dein-Umfeld_v2

 

Welchen Stellenwert nimmt das Thema Job und Jobsuche momentan in deinem Leben ein?

Welchen-Stellenwert-nimmt-es-ein

 

Was treibt dich an? Was motiviert dich jeden Tag?Was-treibt-dich-an

 

Wie sieht dein Traumjob aus?

Wie sieht dein Traumjob aus

Hier nochmal der Link zu meinem Interview. Schaut vorbei, und lasst ’nen Gruß da. Im nächsten Inteview wird es um das Thema Minimalismus gehen und ich bin schon sehr gespannt auf Wiebkes Meinung!

Lilli

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s