7 Tipps für Vorsatz-Muffel und chronische Aufgeberitis

2018 ist nun einige Wochen alt und jetzt ist allerspätestens die Zeit, in der die ersten Vorsätze über Bord geworfen wurden – oder auch nicht. Gut für dich! Falls es aber immer noch Menschen gibt, die sich schwer tun, Pläne einzuhalten oder sich generell viel für das Jahr vorgenommen haben, habe ich 7 wertvolle Tipps abzugeben. Geeignet sind sie aber grundsätzlich für jedermann und jederfrau, vor allem für diejenigen unter uns, die ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie ihre To-do-Listen nicht immer schaffen oder beim Ackern grundsätzlich schlechte Laune haben.

  1. Stress dich nicht. Ganz unabhängig davon, ob du Abgabetermine oder andere Verpflichtungen hast, die du nicht beeinflussen kannst: stressende Gedanken sind kontraproduktiv. Wenn du also schon im Stress bist, dann achte darauf, dass du dich nicht zusätzlich selbst unter Druck setzt.
  2. Nimm dir Zeit für dich. Sagte die Introvertierte. Extrovertierte Menschen brauchen nicht so viel Zeit für sich selbst. Allerdings tut es gut, sich selbst einfach mal etwas gutes zu tun. Zu reflektieren, sich um sein körperliches Wohlbefinden zu kümmern. Zeit einzuräumen, in der man ganz Bewusst der Mittelpunkt seines Handelns und Denkens ist.
  3. Nimm dir Zeit für Freunde. Der Mensch ist ein soziales Tier. Wenn du Freunde hast – richtige Freunde – verbring hin und wieder ein bisschen Quality Time mit ihnen. Sie werden es dir danken und DIR wird es damit auch besser gehen. Zeit mit Freunden tut auf den ersten Blick vielleicht nichts für deine großen Ziele. Aber für deine Seele allemal.
  4. Hab keine Angst vor Rückschritten. Du fühlst dich vielleicht manchmal als würde alles stillstehen, aber jeder Tag bringt Erfahrungspunkte, ganz egal, was du machst. Nichtsdestotrotz: behalte das große Ganze vor Augen. „Nichts tun“ ist sinnvoll, wenn du eine Pause brauchst oder gewisse Dinge einfach ihre Zeit brauchen, ist aber nicht zu verwechseln mit allgemeiner Demotivation oder sogar insgeheimer Selbstaufgabe.
  5. Versuch nicht alles auf einmal zu ändern. Eine kleine Veränderung reicht fürs Erste und bringt größeres in Rollen. Willst du mehr Sport machen? Dann fang einfach mal damit an, dich ein Bisschen zu strecken und dehnen. Willst du gelassener und achtsamer werden? Dann meditiere für 5 Minuten oder schreib direkt morgens auf, wie du dich fühlst.
  6. Stell sicher, dass deine Motivation rein ist. Ansonsten machst du dir das Leben schwerer als es sein muss. Der zweite Grund neben zu großen Zielen, weshalb Veränderung schwer fällt. Dein Herz ist nicht bei der Sache. Werde dir darüber klar, warum du willst, was du willst. Um deine Mutter stolz zu machen? Um vor deinen Freunden oder Kollegen nicht doof dazustehen? Um einem Schönheitsideal zu entsprechen? Eine Motivation ist rein, wenn dir egal ist, was andere Leute darüber denken.
  7. Miste dein Herz und deinen Kopf aus und lass alles zurück, was du nicht brauchst und was dir nicht hilft. Das ist ein Prozess, dem man sich nie so richtig entziehen kann, aber wenn du dir hin und wieder die Zeit nimmst, kannst du ganz bewusst dein Leben ausmisten und dich frei und offen für die Zukunft fühlen. Über das Loslassen habe ich hier schon mal einen Beitrag geschrieben.

Lasst das einfach mal sacken. Viel Erfolg!

Lilli

Ein Gedanke zu “7 Tipps für Vorsatz-Muffel und chronische Aufgeberitis

  1. zwischenweltlerinblog schreibt:

    „Aufgeberitis“ lol Eine Krankheit, die mich jede Woche befällt. Punkt (4) ist definitiv mein Kryptonit. Muss ich verinnerlichen. Like, ASAP. Thank youuu.

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